Genealogie-Nachrichten 2020 / 1. Habjahr

Neues und
Interessantes 2020-1

Hier findet Ihr Genealogie-Nachrichten
und Veröffentlichungen
zu Familien- und Ahnenforschung
und / oder LINKs zu Beiträgen in den Medien,

meine “PRESSE-SCHAU
aus dem 1. Halbjahr 2020

> mehr Neues auch im Blog und bei Terminen

> zu Meldungen und Medien-LINKs

Genealogie-Nachrichten
(dies ist KEINE ! Werbung
für "DIE WELT")

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Familienkunde: Ahnenforschung eines Österreichers führt nach Dortmund – Freundeskreis hilft
Ein Salzburger bittet auf der Suche nach seinen Vorfahren per E-Mail  die Stadtverwaltung in Dortmund um Hilfe. Jetzt haben lokale Heimatforscher die aufwendige Recherche.übernommen.
22. Juni 2020; Ruhr Nachrichten (Marten, Dortmund)

13. Juni 2020; Die besten 12 Websites aus Deutschland und Europa hat Günter Junkers in seinem Blog-Beitrag bei CompGen aufgelistet. Die Auswahl entstammt der Veröffentlichung durch das amerikanische Genealogie-Magazin „familytree“ (Familienbaum), das in seiner jährlichen Bewertung die 101 besten Webseiten aus dem Bereich Genealogie weltweit kürt.

(Hinweis: Je nach Einstellung des eigenen Internet-Browsers kann man die website des amerikanischen Magazins „familytree“ und die „101 Best Websites for Genealogy“ nicht ansteuern, sondern erhält eine „403“-Fehlermeldung)

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Glosse (/Kolumne): Ein neuer Zweig der Ahnenforschung
„Statt immer nur langweilige Stammbäume zu zeichnen, könnte sich die Genealogie dem Feld der Ex-Mieter-Forschung widmen.
Ich stell es mir ganz schön vor, als Ahnenforscher zu arbeiten. Man geht morgens …“
26. Mai 2020; radio FM4 (Wien)

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Friedberger Familienbuch erschienen
“Das Stadtarchiv Friedberg hat in seiner Schriftenreihe zum zweiten Mal das Friedberger Familienbuch herausgegeben. Das vierbändige Werk erfasst 10 768 Familien und 38 490 Personen. Gegenüber der Erstausgabe von 2009 ist das ein Zuwachs von 2379 Familien und 8490 Einzelpersonen. Auch der Erfassungszeitraum hat sich um fast 100 Jahre erweitert. Er endet erst im Jahre 1875 statt – wie noch 2009 – im Jahr 1779.”
Im (alten) Ortsfamilienbuch des nördlich von Frankfurt/M. gelegenen Friedberg kann man seit 2014 (im CompGen-Genealogienetz) unter der Adresse http://www.online-ofb.de/friedberg bequem online nach den Vorfahren recherchieren.
22. Mai 2020; Wetterauer Zeitung (Gießen)

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Heimatverein löst das Rätsel um ein Porträt von Johann Zink: Kein Amtmann – aber ein grüner Daumen
Ein Ölgemälde aus der Zeit direkt nach dem Zweiten Weltkrieg, das der Heimatverein Greven kürzlich übernommen hatte, gab Rätsel über die gezeigte Person auf. Nachdem das Bild in der Tageszeitung vorgestellt wurde, führten die Hinweise zur Identifikation der Person und zur interessanten Familiengeschichte.
17. Mai 2020; MünsterscheZeitung.de

Sächsisches Saatsarchiv
Screenshot d. website d. Sächs.Staatsarchivs

15. Mai 2020; Wer nach den Familienwurzeln in Sachsen sucht hat es ab jetzt einfacher: Mahr als 1,6 Millionen Digitalisate (elektronisch erfasste Datensätze) von Gerichtsbüchern sind nun als Fundgrube für die Suche nach Personen, Besitzverhältnissen oder juristischen Auseinandersetzungen über das Internet beim Sächsischen Staatsarchiv recherchierbar. Das hat Archivmitarbeiterin Thekla Kluttig in einem Blog-Beitrag bei CompGen mitgeteilt.

In dem Beitrag nennt sie die Orte und Gerichtsstellen, aus denen die Bücher stammen und kündigt an, dass weitere Digitalisierungen von Archivbeständen demnächst folgen werden.

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Chronik von Alex Hawner: Schulgeschichte(n) aus Picard
„Picarder Schulgeschichte(n)“ ist Titel eines Buches von Alex Hawner, das Einblicke in die Geschichte der früheren Gemeinde und des heutigen Saarlouiser Stadtteils aus 200 Jahren bietet.
Erschienen ist es als Sonderband der Publikationen der Vereinigung für Heimatkunde im Landkreis Saarlouis, die eine wichtige Grundlage für die Genealogie (Familienforschung) in der Region bilden.
14. Mai 2020; Saarbrücker Zeitung (Ausg. Saarlouis)

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Familienchronik der Familie Scheuren–Batta ergibt drei Bände
Eine „Lebensaufgabe“, die fast 20 Jahre in Anspruch nahm, ist vollendet: Die Familien-Chronik von Autor Karl Heinz Scheuren (geboren 1940 in Obermendig) enthält 3333 unterschiedliche Namen, 2302 Orte und 1500 Bilder. Zur Vorbereitung des dreibändigen Werke, das bis zu Pipin I. zurück reicht, und das er neben der Mitarbeit an mehreren Ortsfamilienbüchern erstellte, hat Scheuren rund 350.000 digitale Aufnahmen von Urkunden gemacht und schriftliche Unterlagen in 300 Ordnern gesammelt.
04. Mai 2020; Blick aktuell – Die Heimatzeitung (Sinzig)

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Familienchronik der Familie Scheuren–Batta ergibt drei Bände
Eine „Lebensaufgabe“, die fast 20 Jahre in Anspruch nahm, ist vollendet: Die Familien-Chronik von Autor Karl Heinz Scheuren (geboren 1940 in Obermendig) enthält 3333 unterschiedliche Namen, 2302 Orte und 1500 Bilder. Zur Vorbereitung des dreibändigen Werke, das bis zu Pipin I. zurück reicht, und das er neben der Mitarbeit an mehreren Ortsfamilienbüchern erstellte, hat Scheuren rund 350.000 digitale Aufnahmen von Urkunden gemacht und schriftliche Unterlagen in 300 Ordnern gesammelt.
04. Mai 2020; Blick aktuell – Die Heimatzeitung (Sinzig)

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Anfragen bis 2021 möglich: DRK stellt Weltkriegs-Suchdienst ein
Der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes klärt auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch immer Schicksale von Vermissten auf. Im Jahr 2019 gab es noch mehr als 10.000 Anfragen zu Angehörigen. Doch die Suche wird Ende 2023 eingestellt. 
04. Mai 2020; tagesschau.de

Online-Stammtisch in Corona-Zeiten
Screenshot von Lokalkompass.de_Kamen: Online-Stammtisch in Corona-Zeiten

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Rätsel der Ahnen: Was fragwürdige Gentests wirklich verraten
“Ein wenig Spucke soll klären, zu welchem Anteil wir Deutsche, Inder oder Franzosen sind. Warum DNA-Selbsttests zum lukrativen Geschäft wurden und was Wissenschaftler dazu sagen.”
17. April 2020; Allgemeine Zeitung (Mainz)

(Achtung: Artikel gehört zu „plus-Inhalten“ des VRM-Portals.
Zum Lesen ist Abo / Probemonat  erforderlich)

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Familienforschung in Essen jetzt am Bildschirm
“Das Stadtarchiv digitalisiert mehrere Millionen Familienstands-Urkunden. Für die Nutzer ist das bequemer und für die bis zu 150 Jahre alten Papiere schonender.
Viele Menschen sind neugierig auf ihre Familiengeschichte, doch reichen die leicht verfügbaren, mündlich weitergegeben Kenntnisse meist nur bis zu den Großeltern. Familienforscher gehören deshalb zu den Hauptkunden in städtischen Archiven, wo die Personenstandsunterlagen nach Ablauf der gesetzlichen Datenschutzfrist von 30 Jahren aufbewahrt werden und frei einsehbar sind. Um die Forschungsarbeit zu erleichtern und (…)”
12. April 2020; Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)

Genealogischer Indexierungstag
screenshot CompGen-Blog

31. März 2020; Gemeinsam an einem Digitalisierungsprojekt arbeiten sollen am Sonntag, 5. April 2020, ab 6 Uhr in der Frühe möglichst viele Mitglieder des Vereins für Computergenealogie e.V. (CompGen) mit Hilfe des Online-Werkzeugs DES (steht für Daten-Eingabe-System). An einem Tag soll unter dem Motto „Viele Hände machen bald der Arbeit Ende“ eine spannende Quelle von vielen heimischen PCs aus digital erfasst und somit als durchsuchbare Datei allen genealogisch Interessierten im Internet zur Verfügung gestellt werden.

Dazu hat die Vereinsvorsitzende Susanne Nicola in einer Rund-Mail an die Mitglieder und im Vereinsblog aufgerufen. Sie freue sich darauf, „wenn sich an diesem Tag viele „Alte Hasen“ und Neulinge in unserer „Tipp„-Gemeinschaft einfinden“, schrieb Nicola. Ob es sich bei dem Projekt um Kirchenbüchern, Standesamtsurkunden, historische Adressbücher, Polizeiregister, Verlustlisten des Ersten Weltkriegs oder ein Ortslexikon handelt, verriet sie noch nicht.

Wer bisher noch nicht an einem solchen Datenerfassungsprojekt teilgenommen hat, kann sich in zwei Online-Einführungen am Samstag, 4. April, um 15 Uhr oder um 19 Uhr auf dem neuen Kommunikationsserver im virtuellen Raum DES dafür fit machen lassen.

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Zum Josefstag am 19. März: Seit 230 Jahren nennt eine Familie ihre männlichen Nachkommen Josef
Eine ganz ungewöhnliche Gstadter Familienchronik zum Josefitag über acht Generationen. Die Sepp’n-Tradition reicht bis ins Jahr 1781.
19. März 2020; ovb-online / Oberbayerisches Volksblatt (München / Gstadt)

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Der Fall meines Lebens: »Wir brauchen die Verbindung mit unserer Familie«
Interview mit der Ahnenforscherin und Schamanin Sabine Schleichert, die u.a. nachwies, dass der britische Premier Boris Johnson ein unehelicher Nachkomme des württembergischen Königshauses ist.
16. März 2020; Süddeutsche Zeitung-Magazin

Ahnenforschung im Archiv
BR24-Screenshot_Tipps-zur-Ahnenforschung_2020-03-08

7. März 2020; Viele Medien berichten zum jährlichen „Tag der Archive“ über die Bedeutung dieser Einrichtungen für die auch in Deutschland wachsende Zahl von Menschen, die Ahnenforschung betreiben.
Exemplarisch genannt sei hier eine Radio-Sendung von Bayern 2 über das Münchner Stadtarchiv am 07.03.2020 um 9-Uhr, zu der es auch einen kurzen aber recht aussagekräftigen Text auf der Webseite BR24 gibt:

Tag der Archive: Tipps zur Ahnenforschung
… aus dem Münchener Stadtarchiv

Die Tipps beziehen sich auf die Suche im Internet und in kommunalen Archiven, Standesämtern und Kirchenbüchern, sie nennen aber auch die Hürden wie Schutzfristen und weisen hin auf die Hilfe durch Vereine oder Genealogie-Stammtische.

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Paradies für Ahnen- und Genforscher: Wikinger in der 29. Generation – weshalb die genealogische Neugier der Isländer nicht zu stillen ist
In den elf Jahrhunderten seit der Besiedlung lebten lediglich eine Million Menschen auf Island.
6. März 2020; Neue Zürcher Zeitung

CoVit19: genealogische Veranstaltungen werden abgesagt

Am Freitag, 13. März 2020 hat RootsTech (u.a.) per Twitter informiert, dass FamilySearch International aufgrund von COVID-19 die für 5. bis 7. November 2020 in London geplante RootsTech Conference bis zum Herbst 2021 verschieben wird.

screenshot RootsTech 2020

2. März 2020; Kaum ist am 29. Februar die weltweit größte Genealogie-Messe “RootsTech 2020” in Salt Lake City (Utah, USA) zu Ende bewirbt Veranstalter „FamilySearch“ die zweite Ausgabe des europäischen Ablegers: Vom 5. bis 7. November 2020 wird das ExCel in der britischen Hauptstadt London wieder zum Treffpunkt für Hunderte von Genealogen aus Europa und dem Rest der Welt.

Für die im Vergleich zur amerikanischen RootsTech um einen Tag kürzere „family celebration“ kann man sich bereits jetzt im Internet registrieren – bis zum 23. April sogar zum Frühbucher-Preis: £ 79 (brit. Pfund => ca. € 90,- bis € 96,- je nach Wechselkurs) kostet der 3-Tages-Pass (Normalpreis £ 89,-), für 39 £  kann man einen Tag zur Messe und für 19 £  wird ein „Virtual Pass“ verkauft, der zur Ansicht von 20 Video-Mitschnitten von Vorträgen („classes“) am heimischen PC oder tablet berechtigt.

Wichtig: Wer nicht nur für einen Tag zur RootsTech über den Kanal jetten möchte, sollte sich frühzeitig um eine Unterkunft in London kümmern!

Informationen zu den Expertenvorträgen, der Ausstellung und die Möglichkeit zur Registrierung findet Ihr >>> HIER 

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Weltfrauentag am 8. März: Frauen stellen Karriere für Familie zurück – obwohl ihnen Geld wichtig ist
Im Auftrag der Ahnenforschungsplattform  Ancestry wurden im Herbst letzten Jahres 1.500 Bundesbürger*innen repräsentativ befragt. Rollenmodelle und die Berufstätigkeit von Frauen werden im historischen Vergleich (z.B. zum Jahr 1920) gezeigt.
26. Februar 2020; FinanzNachrichten.de (Zürich/Schweiz)

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Ahnenforschung:  Gartz-Nachfahren suchen Spuren
„Karin Jeschke und der Amerikaner Dan Burns sind Nachfahren des Komponisten Friedrich Gartz. Sie träumen von einem Familientreffen in Salzwedel“
19. Februar 2020; Volksstimme (Magdeburg)

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Online-DNA-Tests: Datenhandel mit Folgen
“Firmen mit Angeboten zur Ahnenforschung drängen auf den Massenmarkt. Doch den Datenschutz ihrer Kunden nehmen solche Dienstleister nicht wirklich ernst, wie ein Blick in die AGB zeigt. …”
14. Februar 2020; c’t – magazin für computer technik 5/2020 (Hannover)

Hinweis:
Dort (und hier schon) auch je ein LINK
zu „Die DNA-Sauger: Wie Ancestry und MyHeritage die DSGVO und andere Gesetze missachten
und
zu „Das steckt in mir – Nicht nur für Ahnenforscher: DNA gibt persönliche Details preis

Link >

Familienforschung als Detektivarbeit
“Die Westfälische Gesellschaft für Familienforschung wird 100 Jahre alt. Grund genug, sich die Arbeit dort einmal genauer anzusehen. …”
13. Februar 2020; Westfalenspiegel – Magazin für Kultur und Gesellschaft (Münster)

WASt im Bundesarchiv
screenshot WASt-Beschreibung

Wehrmachtauskunftstelle (WASt) bietet Kurz-Beschreibung der Funktionen für zentrale Personenkartei

31. Januar 2020; Neben der Beschreibung und Historie der 2019 in das Bundesarchiv eingegliederten ehemaligen „Deutschen Dienststelle“ in dem aktuellen Beitrag findet man unten auf der Webseite auch den LINK zu einer PDF-Datei „Verzeichnis der gebräuchlichsten Abkürzungen und Bearbeitungsvermerke“ und einen LINK zu weiteren Benutzungshinweisen für „Personenbezogene Unterlagen militärischer Herkunft bis 1945“. Zudem stehen hier die Kontakt-Daten der WASt / Abteilung Personenbezogene Auskünfte.
Zum Beitrag auf der website von bundesarchiv.de

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Ahnenforschung: Spannende Reise 500 Jahre zurück
Thomas  Braun, Pfarrer in Hemer, hat vor acht Jahren angefangen, auf den Spuren seiner Vorfahren zu wandeln. Tatsächlich waren viele in seiner Sippe auch Pfarrer.
25. Januar 2020; Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung (IKZ)

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Regionale Börse für Genealogie in Wildeshausen: Er hat Tickets für die Reise zu den Ahnen
Die erste große Börse für Genealogie (Ahnenforschung) im Landkreis Oldenburg organisiert Timo Kracke federführend für die Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde (OGF) und den Bürger- und Geschichtsverein. Die erste Börse dieser Art findet statt am Samstag, 21. März 2020, im historischen Rathaus in Wildeshausen.
24. Januar 2020; Nordwest Zeitung (NWZ)

Nachtrag:
ACHTUNG, die Veranstaltung wurde abgesagt / verschoben

MyHeritage-webinar
screenshot der deutschen MyHeritage-Twitter-Seite

Webinar "MyHeritage für Anfänger"

22. Januar 2020: Wer schon immer einmal wissen wollte, wie die Familien- und Ahnenforschung mit der Plattform „Myheritage“ funktioniert, hat am Mittwoch, 29. Januar 2020, um 11 Uhr vormittags eine unverbindliche Gelegenheit dazu:  Mit einem einstündigen webinar (=Seminar im Internet) wird das Programm und seine Handhabung vorgestellt.

Themen von „MyHeritage für Anfänger“ sind dabei laut Veranstaltungsankündigung neben einer Einführung in die Website MyHeritage.de. das Erstellen eines (kostenlosen) Online-Stammbaums, das Einfügen von Fotos und detaillierten Informationen sowie oder die Möglichkeit zur Mitmach-Einladung an Familienmitglieder oder von Kalenderbenachrichtigungen zu Familienereignissen.

Hier geht es zur (kostenlosen) Registrierung

(Anmerkung: Diese Meldung  wird NICHT von MyHeritage gesponsert!)

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