Meine eigene Herkunft

Mein Weg zur Familienforschung
und zu
meinen Ahnen

Familienforschung Klaus P. Graf und Ahnen

Einblicke: Mein eigener Weg zur Familienforschung und den Ahnen, und was ich bei der Suche gefunden habe – welche Vorfahren, welche Familiennamen und welche Herkunft.

Hier einige Infos zu meiner Motivation für die Familienforschung und zur – vorgefundenen – Familie.

Zur Familien- und Ahnenforschung kommt niemand “vor ungefähr”, sondern fast jede und jeder genealogisch Interessierte wurde von einer anderen Person – oft aus dem näheren Umfeld – zum Hobby gebracht, … und kann es nicht mehr lassen.
So war’s auch bei mir.

Wie ich zur Familienforschung kam

 „I’m studying genealogy at the Community College“ erzählte mir meine Großtante Ann, die Witwe meines 1926 nach Amerika ausgewanderten Großonkels Alois, als ich sie im Jahr 1982 erstmals im Rahmen meines Auslandsstudiums in den USA besuchte. Hääh?
Zuerst war ich mit diesen Begriffen doch irgendwie überfordert, bis sie es mir erklärte und ich begriff: Sie besucht Kurse für Ahnenforschung im amerikanischen Pendant zu unserer Volkshochschule. Ahh!

Familienforschung: Aunt Ann und Klaus 1982
mit Aunt Ann 1982 in Delaware

Von Ahnenforschung hatte ich natürlich schon gehört. Das war für mich bis dahin aber eher eine Beschäftigung von adligen Familien, die ihre noblen Wurzeln ergründen und belegen wollen. Und im Geschichtsstudium hatte ich in der Uni-Bibliothek auch schon einmal „den Gotha“ in der Hand, jenes mehrere Regalmeter umfassende Verzeichnis der „Blaublütigen“ in Deutschland und den Vorgänger-Staaten. Aber Ahnenforschung für Normalbürger war mir bis dahin noch nicht unter gekommen.

Erste “Auftragsforschung”

Als ich mich vor meiner Rückreise von Großtante Ann verabschiedete (ich habe sie dann nie mehr gesehen), gab sie mir einen Auftrag, mit dem ich zurück nach „good old Germany“ flog: Ich sollte ihr doch bitte Informationen über die Familie ihres 1946 verstorbenen ersten Mannes schicken.

[wie ich diesen Auftrag erledigte,
dazu hier demnächst mehr …]

Meine sechste Vorfahren-Generation

selbsterstellte Ahnentafel
Ahnentafel eines Nebenzweigs meiner Familie

Insgesamt habe ich in den vergangenen zehn Jahren fast 20.000 Personen finden können, die mit mir verwandt sind. Dazu gehören auch einige hundert noch Lebende.

Zu einem guten halben Dutzend von diesen bin ich erst durch die Familienforschung in Kontakt gekommen.

Um es noch etwas übersichtlich zu halten, stelle ich hier nur die Namen aus meiner sechsten Vorfahren-Generation vor; das sind die Kekule-Nummern 64 bis 127 bzw. die 4 x Ur-Großeltern, im Genealogen-Jargon also meine 64 (-2) “Alturgroßeltern“.

Die Familiennamen:

Graf, Weber, Kreutz, Schweitzer, Scharf, Lambert, Altmeyer, Nicola,
Weyand, Leistenschneider, Weyand (andere Fam.), Lagrange, Hellenbrand, Woll, Kiefer, Urnau,
NN, Wagner, Müller, Junges, Hess, Pignon, Divo,
NN, Schneider, Gehl, Otto, Adam, Scherer, Lillier,
Leinen, Reiter/Reuter, Scholer, Pinter, Hector, Arweiler, Haan, Schmidt,
Ehl, Klein, Egloff, Koscher, Becker, Lagrange, Kerber, Kiefer,
Nalbach, Bies, Kammer, Reuter/Reiter, Schamper, Caspar, Spurk, Tümmel/Timmel,
Scherer, Scholer, Hain, Lex, Kammer, Reiter/Reuter, Puffay, Reuter


Fast alle von ihnen haben in den (heutigen) Landkreisen Merzig und Saarlouis oder im heute französischen Grenzgebiet Lothringens gelebt; Kinder oder Geschwister von ihnen sind aber auch ins Banat, nach Brasilien oder nach Nord-Amerika ausgewandert.

[die mit NN bezeichneten Personen sind “unbekannte Väter”. ]

Spitzenahnen

End-of-Line-signet

Es steckt wohl in den – nach “Höherem” strebenden – Genen, dass wir uns freuen, wenn sich noble “von” in der Ahnenreihe darstellen lassen, oder wenn am Ende der “Linie” Karl der Große belegt werden kann. Meine Vorfahren waren meist Bauern, aber es gab auch Fischer, Gipser, Maurer, Schmiede, Schneider, Schuster und Hüttenarbeiter. Darauf bin ich auch stolz!
“Aus der Art geschlagen” ist da lediglich ein adeliger, französischer Amtmann und Steuereinnehmer, dessen Tochter den örtlichen Schmied geheiratet hat.

Wegen der örtlich unterschiedlichen Quellenlage sind meine “Linien” unterschiedlich lang, und die meisten – aber nicht alle – enden mit dem “genealogischen GAU”, dem Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648).

Männliche* Spitzenahnen (Auswahl):

(* da durch Quellen eher belegbar)

Name, Vorname; */+Datum ….. x mal Ur(-Großvater)

Bauer, Hans;  + nach 1566 ….. 12x
Botten, Peter; * 1632 ….. 8x
Chevalier de Duplan, Louis;  + 1725 ….. 9x
Ecker, Peter; * ca. 1697 ….. 6x
Fittz, Felten; * vor 1600 ….. 10x
Görgen, Hans „Schiffer-Hans“; * 1585 ….. 10x
Görgen, Thiel; + ca. 1560 ….. 11x
Graf, Daniel; * vor 1718 ….. 6x
Greiisch Jungers, Jean; *1611 ….. 7x
Groß, Jacob; * ca. 1600 ….. 10x
Hellenbrand, Dietrich; * ca. 1659 ….. 7x
Henrich, Johann Anton; * ca. 1572 ….. 10x
Hess, Carl; * 1733 ….. 5x
Hoen, Christoffel; * ca. 1540 ….. 12x
Kaschenbach/Kestenbach, Theodor; * ca. 1630 ….. 9x
Kelkel, Johann Georg; * ca. 1680 ….. 9x
Kiefer, Thomas; * 1595 ….. 9x
Lagrange, Hubert; * ca. 1620 ….. 9x
Lamar, Heinrich; * ca. 1670 ….. 7x
Leinen,  Mathias „Theiß“; * ca. 1528 ….. 10x
Maas, Mathias; * 1669 ….. 6x
Maringer, Michael; * ca. 1620 ….. 9x
Morlo/Marquis, N.; * ca. 1650 ….. 8x
Müller, Nikolaus; * ca. 1750 ….. 5x
Ponter, Jochem; * vor 1550 ….. 9x
Schaeffer, Pierre; * ca. 1630 ….. 7x
Scharff, Clas; + vor 1627 ….. 11x
Schmitt, Hans; * vor 1600 ….. 11x
Schneider, Johann; * vor 1650 ….. 9x
Scholer, Johann; * ca. 1540 ….. 12x
Schweizer, Wolf; * ca. 1600 ….. 10x
Steinmetz, nn; * ca. 1620 ….. 10x
Theobald, Alexander; * ca. 1690 ….. 7x
Wagner, Johann; * ca. 1700 ….. 7x
Ziegler, Mathias; * vor 1650 ….. 9x

Die 16 häufigsten Familiennamen

Familiennamen-Herkunft

in meiner Vorfahren-Datensammlung waren im August 2019 (mit Anzahl des Vorkommens):

LEINEN (1420), NALBACH (370), KLEIN (333), MÜLLER (257), BECKER (230), HECTOR (222), KIEFER/Küfer (217), SCHMITT (210), GROSS (179), GRAF (170), WAGNER (167), Rupp (163), Dillinger (154), PAULUS (148), Ney (146), JUNGES (141)

[direkte Vorfahren-Linien in GROßBUCHSTABEN]

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